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BSc in Commerce and Marketing (De)

Curriculum

Studiengang Bachelorstudiengang Handel und Marketing
Einleitung Ab dem Studienjahr 2017/2018
Gültig: Für alle Studierenden, die nach dem 1. September 2017 ihr Studium beginnen
Angenommen Am 5. Mai 2017
Beschluss Studienjahr 2016/2017  (V. 5.) Beschluss Nr. 69
Studienjahr 2017/2018 (VI  29) Beschluss Nr. 112
Fachbeauftragter Dr. Máté Zoltán
Dekan Dr. Csekő Katalin Gulyásné

Überblick

1 Zulassung und Akkreditierung des Studienganges
2 Ziel des Studiums
3 Zu erwerbende fachliche Kompetenzen
4 Grundlegende Angaben zum Studiengang
5 Aufbau des Studiums
6 Spezialisierungsmöglichkeiten im Sudiengang
7 Mobilitätsfenster
8 Praktikum
9 Anforderungen für die Abschlussarbeit
10 Bedingungen für den Studienabschluss
11 Anforderungen für die Abschlussprüfung
12 Bedingungen für die Vergabe der Bachelorurkunde
13 Die Bewertung der Bachelorurkunde
14 Spezielle Anforderungen des Studiengangs
15 Mustercurriculum (Studienplan)
  Änderungsverlauf

Inhalt und Anforderungsumfang des Studienganges

1. Zulassung und Akkreditierung des Studiengangs

Die Befähigungs- und Ausgangsanforderungen werden im EMMI-Erlass 18/2016 (VIII. 5.) festgelegt.
Gültige Akkreditierungsnummer des Ungarische Akkreditierungskomitees: 2016/1/VII/3/19.

2. Ziel des Studiengangs

Ziel des Studiengangs ist die Ausbildung von Wirtschaftsfachleuten mit Handels- und Marketing-Fachkenntnissen und -Fertigkeiten, die über Wirtschafts- und Geschäftskenntnisse verfügen und dazu in der Lage sind, diverse Produkte und Dienstleistungen bedarfsorientiert zu beschaffen und zu verkaufen und die Handelstätigkeit von kleinen und mitteständischen Unternehmen zu organisieren und zu managen. Sie werden auch darauf vorbereitet, ihr Studium im Masterstudiengang fortzusetzen.

3. Zu erwerbende fachliche Kompetenzen

Betriebswirt im Bachelorstudiengang Handel und Marketing

a) Kenntnisse

  • Verfügt über grundlegende, umfassende Kenntnisse der Begriffe, Theorien, Fakten, der nationalwirtschaftlichen und internationalen Zusammenhänge der Wirtschaftswissenschaft, im Zusammenhang mit den relevanten Wirtschaftsakteuren, Funktionen und Prozessen.
  • Kennt die grundlegenden Theorien und Charakteristika der Mikro- und Makroorganisationsebenen der Wirtschaft, beherrscht die grundlegenden Methoden der Informationserhebung sowie der mathematischen und statistischen Analyse.
  • Kennt die Regeln und ethischen Normen der Zusammenarbeit an Projekten, im Team und in Arbeitsstrukturen sowie bei der Projektleitung.
  • Hat umfassende Kenntnisse der grundlegenden Fakten, Tendenzen und Grenzen des Fachspektrums im Bereich Handel und Marketing, kennt Struktur, Funktionsweise und Beziehungssysteme von Wirtschafts- und Fachorganisationen, hat fundierte Kenntnisse über das Verhalten von Wirtschaftsakteuren, und über die Faktoren aus dem externen und internen Umfeld, aus Entscheidungsinformationen und Motivationen, die dieses Verhalten beeinflussen.
  • Er kennt die Zusammenhänge, Theorien und die diesen zugrunde liegenden Begriffe die zum Fachbereich Handel und Marketing gehören.
  • Er kennt Begriffe, Konzepte, Maßnahmenpakete und Methodik des Marketings in der geschäftlichen und der Non-Profit-Sphäre. Er kennt die Rolle des Marketings beim Betrieb von Unternehmen und von Einrichtungen und den Zusammenhang des Marketings mit anderen Prozessen bzw. Funktionen der Organisation.
  • Er kennt sich mit den Strukturen des Konsumenten- bzw. Käuferverhaltens und auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes aus.
  • Er kennt die Prozesse sowie die rechtlichen und ethischen Anforderungen der Verkaufs- und Maklertätigkeit. Er kennt Betrieb und Aufbau von Handelsunternehmen sowie die wichtigsten Arbeitsabläufe und Techniken der Handelstätigkeit. Er kennt die Logistikprozesse.
  • Er kennt die Methoden und den Hintergrund des e-Geschäfts.
  • Er beherrscht den grundlegenden Fachwortschatz der Wirtschaftswissenschaften in seiner Muttersprache und mindestens einer Fremdsprache.

b) Fähigkeiten

  • Er plant und organisiert Tätigkeiten und Projekte, er steuert und beaufsichtigt kleinere Unternehmen, Wirtschaftsorganisationen. Durch Anwendung der gelernten Theorien und Methoden erhebt er Daten und stellt grundlegende Zusammenhänge dar, formuliert selbständig Schlussfolgerungen und kritische Feststellungen, erstellt entscheidungsvorbereitende Empfehlungen, trifft Entscheidungen im klassisch-bekannten aber auch in teilweise unbekanntem - heimischen bzw. internationalen Umfeld.
  • Verfolgt und interpretiert globalökonomische, internationale Geschäftsprozesse, sowie die Wirtschaftspolitik und die für den Fachbereich relevanten fachpolitischen Vorgänge, Gesetzesänderungen und deren Auswirkungen und berücksichtigt diese bei Analysen, Empfehlungen und Entscheidungen.
  • Erstellt grundlegenden Analysen von Gedankenkonstrukten, die die Wissensbasis des Fachbereichs Handel und Marketing bilden, synthetisiert die Zusammenhänge und ist in der Lage, adäquat zu beurteilen.
  • Ist dazu in der Lage, kurz- und mittelfristige Entscheidungsprozesse im Bereich Marketing und Verkauf zu begreifen, rasche Änderungen am Markt zu identifizieren und entsprechende Anpassungsmaßnahmen vorzunehmen.
  • Ist dazu in der Lage, zur Unterstützung von Entscheidungen im Bereich Marketing und Handel Marktforschungsaufgaben vorzubereiten, Forschungspläne zu formulieren, das Forschungsprojekt durchzuführen und die wesentlichen Zusammenhänge zu analysieren.
  • Ist dazu in der Lage, mit den Handels- und Marketing-Datenbänken von Unternehmen zu arbeiten, sekundäre Marktforschungsinformationen und Daten zu analysieren und die hierzu erforderliche spezifische Software zu einzusetzen.
  • Kann effektive Arbeit in Wirtschafts-, Marketing- und Handelsprojekten sowie bei Wirtschaftsbetrieben leisten.
  • Ist dazu in der Lage, Organisationseinheiten und Unternehmen aus dem Bereich Handel und Marketing zu leiten.
  • Versteht und verwendet die im Fachgebiet Handel und Marketing übliche online zugängliche oder in Papierformat erhältliche ungarische und fremdsprachliche Fachliteratur.
  • Ist in der Lage, sowohl was die Begriffswelt anbetrifft also auch hinsichtlich der zugrundeliegenden Theorien sachkundige Fachempfehlungen und Stellungnahmen auf Ungarisch und in einer Fremdsprache zu formulieren und den Grundregeln der fachlichen Kommunikation entsprechend zu präsentieren.

c) Arbeitseinstellung

  • Ist um qualitätsvolle Arbeit bemüht und zeigt dabei Problemsensitivität und Proaktivität, bei Projekt- oder Gruppenarbeit ist sie/er konstruktiv, kooperativ und ergreift gern die Initiative.
  • Zeigt Aufnahmefähigkeit gegenüber neuen Informationen, Fachkenntnissen und Methoden, steht neuen Aufgaben, die Selbständigkeit und Kooperation erfordern, aufgeschlossen gegenüber, ist bereit, Verantwortung zu übernehmen.
  • Ist darum bemüht, sein Wissen und seine Arbeitsbeziehungen zu erweitern und auszubauen, und dabei mit seinen Arbeitskollegen zu kooperieren.
  • Es ist ihr/ihm ein Anliegen, die selbständige Weiterbildung als Mittel zur Umsetzung seiner fachlichen Ziele einzusetzen.
  • Auch bei Entscheidungen mit kompliziertem Ansatz oder in unvorhersehbaren Entscheidungssituationen ist er/sie bemüht, bei der Entscheidungsfindung die einschlägigen rechtlichen und ethischen Normen im vollen Umfange zu berücksichtigen.
  • Steht der Meinung anderer aufgeschlossen gegenüber und ist offen für die Werte der Branche sowie die regionalen, nationalen und europäischen Werte (berücksichtigt u.a. auch gesellschaftliche, soziale und ökologische Aspekte sowie Nachhaltigkeitskriterien).

d) Autonomie und Verantwortung

  • Übernimmt und organisiert unter allgemeiner fachlicher Aufsicht die in der Stellenbeschreibung definierten Aufgaben selbständig. Organisiert selbständig die Analyse von wirtschaftlichen Prozessen, die Erhebung von Daten und deren Strukturierung und Auswertung.
  • Übernimmt Verantwortung für seine/ihre Analysen, Schlussfolgerungen und Entscheidungen.
  • Leitet, organisiert und steuert in Wirtschaftsunternehmen selbständig Organisationseinheiten, Arbeitsgruppen bzw. Unternehmen, kleinere Wirtschaftsbetriebe und übernimmt dabei Verantwortung für die Organisation und die Mitarbeiter.
  • Nach fachlichen Anweisungen durchdenkt er umfassende und spezielle fachliche Fragen aus dem Bereich Handel und Marketing und arbeitet sie anhand der zur Verfügung stehenden Mittel aus.
  • Nimmt verantwortungsbewusst an der Gestaltung und Begründung fachlicher Anschauungen im Bereich Handel und Marketing teil.
  • Übernimmt Verantwortung für seine Arbeit und sein Verhalten bezüglich der Einhaltung von fachlichen, rechtlichen, und ethischen Normen und Regelungen.
  • Hält Vorträge und übernimmt eigenständig die Leitung von Diskussionsrunden. Nimmt selbständig und verantwortungsbewusst an der Arbeit fachlicher Foren innerhalb und außerhalb von Wirtschaftsbetrieben teil.

4. Grundlegende Angaben zum Studienfach

Studiendauer: 7. Semester
Anzahl der zu erbringenden Studienpunkte 210 Studienpunkte ECS
Abschlussniveau: Bachelor (Abk.: BSc)
Fachqualifikation: Betriebswirt im Bachelorstudiengang Handel und Marketing
Bezeichnung des Fachabschlusses auf Englisch Economist in Commerce and Marketing

5. Aufbau des Studiums

Aufbau des Studiums nach Leistungspunkten, aufgrund der Studien und Ausgangsanforderungen:

Fachbereiche, Kenntnisbereiche P WPF PSPR [WF] Insg.
Betriebswirtschaftslehre, Methodik und Geschäftskenntnisse 69     3 72
Fachsprache     6   6
Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagenkenntnisse 6 3   3 12
Fachbezogene allgemeine Kenntnisse 45 12 3 6 66
Spezialisierungen   24     24
Sonstiges (Praktikum. Diplomarbeit) 30       30
Insgesamt 150 39 9 12 210

Abkürzungen, bzw. Definition der Fächertypen

  • P – Pflichtfächer.
  • WPF – Wahlpflichtfächer: können aus einer vorgegebenen Fächergruppe gewählt werden.. Die Spezialisierungsfächer müssen gemeinsam gewählt werden, wenn die Spezialisierung festgelegt wird.
  • PSPR – Wahlpflichtfach zur Förderung der fachsprachlichen Sprachkenntnisse. Studierende, die die als Voraussetzung für die Bachelorprüfung vorgeschriebene Sprachprüfung noch nicht abgelegt haben, können aus den angebotenen Fachsprach-Kursen wählen. Studierende mit Sprachprüfung können fremdsprachliche Fachseminare oder weitere Wirtschaftsfremdsprachen zu Lasten des Leistungspunkt-Maximalrahmens wählen.
  • WF Frei wählbare Fächer Neben den im Mustercurriculum angegebenen Fächern können die Studierenden auch weitere Fächer wählen, die vom Institut angeboten werden.

6. Spezialisierungsmöglichkeiten des Studienfaches

Während der Bachelorausbildung können die Studierenden folgende Spezialisierungen wählen, durch die keine Fachqualifikation erworben wird:

  • Digitales Marketing (KKK)
  • Handel (KVIK)
  • Handelskommunikation (KVIK)
  • Handelslogistik (KVIK)
  • Marketingkommunikation (KKV)
  • Marketingmanagement (KKK)
  • Qualitätsmanagement (KKK)

Spezialisierungen können nach einem dem Mustercurriculum entsprechenden Abschluss des 4. Semesters gewählt werden.
Zu den Spezialisierungen können sich diejenigen Studierenden anmelden, die in den Fächern, die nach dem Mustercurriculum für die ersten vier Semester vorgesehen sind, mindestens 75 Leistungspunkte erzielt und dabei die folgenden Fächer absolviert haben:

Spezialisierung Fächercode Fachbezeichnung
Digitales Marketing MAAS0BA06 Marketingkommunikation und Konsumverhalten
Marketingkommunikation MAAS0BA06 Marketingkommunikation und Konsumverhalten
Marketingmanagement MAAS0BA06 Marketingkommunikation und Konsumverhalten
Qualitätsmanagement MAAS0BA06 Marketingkommunikation und Konsumverhalten
Handel KENT0BA06 Handelsmanagement
Handelskommunikation MAAS0BA06 Marketingkommunikation und Konsumverhalten
Handelslogistik NEKA0BA06 Internationale Handelstechniken und Logistik

Bei der Wahl der Spezialisierung müssen die Studierenden eine Präferenzliste erstellen, wobei mindestens zwei potenzielle Spezialisierungen anzugeben sind. Die Aufnahme der Studierenden zu den einzelnen Spezialisierungen erfolgt nach einem kumulierten, korrigierten Leistungspunkteindex: die Studierenden mit dem besten Ergebnis werden zuerst für die von ihnen an erster Stelle angegebenen Spezialisierung aufgenommen. Dieses Verfahren wird anschließend mit den folgenden Studierenden auf der Liste fortgesetzt, bis in sämtlichen Spezialisierungen die maximale Teilnehmerzahl erreicht ist. Die im Anschluss daran verbleibenden Studierenden werden in die von ihnen an zweiter Stelle angegebenen Spezialisierungen aufgenommen. Das Aufnahmeverfahren wird nach dem gleichen Prinzip fortgesetzt, bis sämtliche Studierenden aufgenommen sind.
Spezialisierungen kommen nur zustande, wenn eine gewisse Mindestanzahl von Teilnehmern erreicht wird. Wird bei einer Spezialisierung die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, werden die Studierenden, die sich zu dieser Spezialisierung angemeldet haben, für die nächste Spezialisierung aufgenommen, die sie auf ihrer Präferenzliste angegeben haben.

7. Mobilitätsfenster

In diesem Studiengang werden den Studierenden als Mobilitätsfenster folgende Semester empfohlen: 4. Semester, 5. Semester und das Praktikumssemester.
Für Studierende, die an einem internationalen Mobilitätsprogramm im 4. Semester teilnehmen, wird Folgendes zur Erbringung der nötigen Studienpunkte empfohlen.

Fächercode Studienfach/Studienfachgruppe Leistungspunkte Äquivalenz
UZKA0BB06 Geschäftsstatistiken 6 In der Studienordnung angegebenes Äquivalenzfach oder beliebiges anderes Fach, in dem umfassende Statistikkenntnisse gelehrt und in dem mindestens 5 ECTS vergeben werden.
PIAS0BA06 Marktforschung 6 In der Studienordnung angegebenes Äquivalenzfach oder beliebiges andere Fach, in dem umfassende Marktforschungskenntnisse gelehrt und in dem mindestens 5 ECTS vergeben werden.
MAAS0BA06 Marketingkommunikation und Konsumverhalten 6 In der Studienordnung angegebenes Äquivalenzfach oder beliebiges anderes Fach, das sich mit Marketingforschung und Verbraucherhaltung beschäftigt und in dem mindestens 5 ECTS vergeben werden.
PRNT0BB06 Projekt- und Qualitätsmanagement 6 In der Studienordnung angegebenes Äquivalenzfach oder beliebiges andere Fach, in dem Projektmanagement gelehrt wird und in dem mindestens 5 ECTS vergeben werden.
NEKA0BA06 Internationale Handelstechniken und Logistik 6 In der Studienordnung angegebenes Äquivalenzfach oder beliebiges andere Fach, das sich mit internationalem Handel und Logistik beschäftigt und in dem mindestens 5 ECTS vergeben werden.
KENT0BA06 Handelsmanagement 6 In der Studienordnung angegebenes Äquivalenzfach oder beliebiges anderes Fach, in dem Organisation und Management der Handelstätigkeit gelehrt und in dem mindestens 5 ECTS vergeben werden.

Für Studierende, die an einem internationalen Mobilitätsprogramm im 5. Semester teilnehmen, wird Folgendes zur Erbringung der nötigen Leistungspunkte empfohlen.

Fächercode Studienfach/Studienfachgruppe Leistungspunkte Äquivalenz
ELNT0BA06 Verkaufsmanagement 6 In der Studienordnung angegebenes Äquivalenzfach oder beliebiges andere Fach, in dem umfassende Sales-Kenntnisse gelehrt und in dem mindestens 5 ECTS vergeben werden.
  Frei wählbare Fächer 6 jegliches Fach, mit mindestens 5 ECTS
  Wahlpflichtfach Fachliche Kenntnisse 6 jegliches andere Fach, in dem Handels- und/oder Marketing-Kenntnisse vermittelt werden, in dem 5 ECTS vergeben werden.
  Fächer für das 5. Semester der Spezialisierung 12 In der Studienordnung angegebenes Äquivalenzfach oder ein beliebiges anderes Fach, in dem zu dem jeweiligen Fachbereich passende umfassende Kenntnisse gelehrt und in dem 10 ECTS vergeben werden.

Das in den Studienanforderungen des Fachs vorgeschriebene Praktikum kann auch im Ausland absolviert werden, dabei ist die Verfahrensordnung für das Praktikum zu berücksichtigen

8. Praktikum

Das Praktikum dauert mindestens zwölf Wochen (im Vollzeitstudium mindestens 400 Stunden, im Teilzeitstudium mindestens 200 Stunden) und ist in einem einzigen Block zu absolvieren.
Für das Praktikum erhalten Sie 20 Leistungspunkte (ECTS), das Absolvieren des Praktikums ist Voraussetzung für den Erwerb des Absolutoriums.

8.1 Voraussetzungen aus dem Bereich der Studienfächer

Voraussetzung für den Beginn des Praktikums ist der Erwerb von mindestens 171 Leistungspunkten nach dem Mustercurriculum. Bei der Berechnung der vorgeschriebenen Anzahl der Leistungspunkte dürfen die für die Facharbeit (SZAT0BA07) erhaltenen Punkte nicht miteingerechnet werden.

8.2 Praktikumsstelle

Die Praktikumsstelle kann von den Studierenden frei gewählt werden. Als Praktikumsbetrieb können Unternehmen oder Einrichtungen gewählt werden, deren Tätigkeitsprofil Tätigkeiten enthält, die Bezug zur Art des Studienfachs aufweisen und in denen es besetzte Positionen gibt, die einen Hochschulabschluss erfordern. Von der Praktikumsstelle, die der/die Studierende übernimmt, wird erwartet, dass dem Studierenden hier die Wirtschaftsführung der Organisation mit ihren Bezügen zu den Bereichen Handel, Logistik und Marketing vorgestellt wird und ihm die Möglichkeit geboten wird, im Rahmen des Studiums erworbene Kenntnisse anzuwenden und zu üben.

8.3 Anforderungen für den Abschluss des Praktikums

Ziel des Praktikums ist es, dass die Studierenden beim Praktikumsgeber (Organisation, Unternehmen, öffentliche Einrichtung, Zivilorganisation), der in einem Tätigkeitsbereich arbeitet, der den Studienfächern bzw. Fachbereichen der Studierenden entspricht, Einblick in die dortigen Arbeitsabläufe bekommen, aktiv an der täglichen Arbeit teilnehmen, selbständig Aufgaben lösen, die ihnen von ihrem Vorgesetzten erteilt werden bzw. Erfahrung sammeln, die ihnen später am Arbeitsmarkt zugute kommen.
Die Beurteilung des Praktikums wird am Ende des Praktikums vom Praktikumsleiter/Konsulenten vorgenommen.
Die Anmeldung zum Praktikum sowie die Durchführung und Bewertung des Praktikums werden in einer Verfahrensordnung eigens geregelt.

9. Anforderungen für die Facharbeit

Die Facharbeit ist eine Aufgabe, an der die/der Studierende unter Beweis stellt, dass er/sie dazu in der Lage ist:

  • auf dem jeweiligen Fachgebiet selbständig Fachliteratur zu erschließen,
  • in der Fachliteratur dargestellten Ergebnisse zu dokumentieren, analysieren und auszuwerten,
  • anhand der im Studium erworbenen Kenntnisse und des aus der Fachliteratur extrahierten Materials
    • selbständige Forschungstätigkeiten durchzuführen und/oder
    • Kreativität erfordernde Aufgaben selbständig zu erfüllen,
  • aufgrund der aus der Fachliteratur und im Rahmen der eigenen Forschung gesammelten Erfahrungen eine Bewertungsstudie anzufertigen und zu verteidigen.

Die Anforderungen für die Facharbeit und die Bedingungen ihrer Erfüllung enthält eine separate Verfahrensordnung.

10. Bedingungen für den Abschluss des Studiums

Bedingungen für die Vergabe des Abschlusszeugnisses:

  • in Pflichtfächern, Wahlpflichtfächern und frei wählbaren Fächern müssen insgesamt mindestens 183 Leistungspunkte nach den Vorschriften des Curriculums zu erbringen;
  • Erfüllung der Anforderungskriterien (Unterschrift in den Fächern Sport 1 und 2);
  • Abschluss des Praktikums (20 Leistungspunkte);
  • Erfüllung der Konsultation zur Abschlussarbeit (7 Leistungspunkte).

Voraussetzungen für die Zulassung zur Abschlussprüfung:

  • Erwerb des Abschlusszeugnisses:
  • Abschlussarbeit die von zwei Gutachtern mindestens mit „Ausreichend“ (im Ungarischen Notensystem 2) bewertet wurde.

11. Anforderungen für die Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung dient der Überprüfung und Bewertung der für die Bachelorurkunde erforderlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten. Im Rahmen der Prüfung soll die/der Studierende auch unter Beweis stellen können, dass sie/er die erworbenen Kenntnisse anwenden kann.
Die Abschlussprüfung besteht aus der Verteidigung der Abschlussarbeit, wobei im Anschluss an die Präsentation der Ergebnisse aus der Abschlussarbeit eine fachliche Diskussion zum Thema eingeleitet wird. Die Prüfungskommission kann im Rahmen der Diskussion zur Überprüfung der fachlichen Kompetenz der Kandidatin bzw. des Kandidaten auch Fragen stellen, die sich nicht unmittelbar auf das Gutachten zur Abschlussarbeit beziehen. Die Prüfungskommission bewertet die Abschlussarbeit der/des Studierenden, die Verteidigung und die Fachkenntnisse mit einer Note, mit dem Ergebnis der Abschlussprüfung (EA).

12. Bedingungen für die Vergabe der Bachelorurkunde

Zum Erwerb der Bachelorurkunde ist eine staatlich anerkannte Mittelstufenprüfung (B2), komplexe Fachsprachenprüfung in einer dem Fachgebiet des Studiengangs entsprechenden Fachsprache oder eine komplexe Oberstufenprüfung (C1) in einer Fremdsprache (allgemein) oder ein Abiturzeugnis bzw. eine entsprechende Urkunde erforderlich.

13. Die Bewertung der Bachelorurkunde

Berechnungsverfahren für die Bewertung der Bachelorurkunde
BB = (FD+EA)/2
wobei

  • BB für Bewertung der Bachelorurkunde steht
  • FD für das nach Leistungspunkten gewichtete Durchschnittsergebnis der Noten für die unten angegebenen Studienfächer steht und
  • EA für das Ergebnis der Abschlussprüfung

Die Bewertung der Bachelorurkunde:

Mit Auszeichnung (5) wenn   BB = 5,00
Sehr gut (5) wenn 4,51 ≤ BB < 5,00
Gut (4) wenn 3,51 ≤ BB < 4,50
Befriedigend (3) wenn 2,51 ≤ BB < 3,50
Ausreichend (2) wenn 2,00 ≤ BB < 2,50

Bei der Berechnung des Durchschnittsergebnisses (FE), das bei der Bewertung der Bachelorurkunde miteinbezogen wird, werden die Ergebnisse aus folgenden Fächern berücksichtigt.
Unabhängig von den Spezialisierungen:

  • Betriebswirtschaftslehre 1 (KOAN1BA06)
  • Marketing (MANGOBA06)
  • Marktforschung (PIAS0BA06)
  • Einführung in die Ökonomie von Handels- und Dienstleistungsunternehmen (BEBA0BA06)

Und je nach Spezialisierung folgende Fächer:

Spezialisierung Fächercode Fachbezeichnung
Marketingkommunikation MAEI2BA06 Bereiche der Marketingkommunikation 2
Marketingmanagement ALSE0BA06 Management der alternativen Marketingkanäle
Qualitätsmanagement MISE0BA06 Management der Qualitätssysteme
Digitales Marketing DING2BA06 Digitales Marketing 2
Handel KENT0BB06 Handelsmanagement
Handelslogistik ELNT0BB06 Versorgungskettenmanagement
Handelskommunikation KOOK0BA06 Kommunikationsmittel

14. Spezielle Anforderungen des Fachs

14.1 Nicht auf Ungarisch absolviertes Studium

Nach dem Gesetz CCIV vom Jahre 2011 § 51 Absatz (2) ist bei einem nicht auf Ungarisch absolvierten Studium, das Absolvieren der unter Punkt 11. beschriebenen Sprachprüfungen nicht Bedingung für den Erwerb der Bachelorurkunde.
Nach dem Regierungserlass 137/2008 (V. 16.) § 14 Absatz 6 entspricht die Urkunde über das in einer Fremdsprache absolviertes Studium - aufgrund der Unterrichtssprache - einer staatlich anerkannten, komplexen einsprachigen Oberstufen-Sprachprüfung. Nach der genannten Rechtsnorm kommt die Urkunde einem Sprachprüfungszeugnis gleich, die BGE kann hierüber kein gesondertes Zeugnis ausstellen.
Die BGE akzeptiert das Studium des Studierenden als in einer Fremdsprache absolviertes Studium, wenn der Studierende mindestens 189 Leistungspunkte in einer Fremdsprache erwirbt und davon 168 Leistungspunkte in der Sprache des betreffenden Studiengangs.

14.2 Im Fernstudium absolviertes Studium

Bei einem im Fernstudium absolvierten Studium gilt das Curriculum mit den folgenden Abweichungen:

  • Das Absolvieren der Fächer Sport 1 (TEES1BA00) und Sport 2 (TEES2BA00) gehört nicht zu den vorgeschriebenen Anforderungen.
  • Anstelle des Praktikums (SZGY0BA20) können auch die berufspraktischen Erfahrung akzeptiert werden, die Sie im Rahmen Ihrer Arbeit sammeln (entsprechend der Verfahrensordnung über das Praktikum).

14.3 Im Rahmen der Doppeldiplomvereinbarung absolviertes Studium

Neben der Bachelorurkunde der BGE können Studierende dieses Studiengangs aufgrund der Doppeldiplomvereinbarung auch eine Bachelorurkunde bei einer der folgenden Partnereinrichtungen erwerben

Partnerhochschule Bezeichnung der Qualifikation An der BGE zu erbringende Studienpunkte An der Partnerhochschule zu erbringende Studienpunkte
Universität Oviedo (Spanien) Grado en Comercio y Marketing 180 60
Fachhochschule Hof (Deutschland) Betriebswirtschaft 150 60
Hochschule Kempten (Deutschland) Betriebswirtschaftslehre 166 44
Universität Le Havre (Frankreich) Economie-gestion 180 60

Die Anforderungs- und Bedingungssysteme entnehmen Sie bitte den Anlagen zu den entsprechenden Vereinbarungen.

14.4 Duales Studium

Im Dualen Studium sorgen die Unternehmen (Duale Partner) aufgrund eines mit der Hochschule gemeinsam erarbeiteten Curriculums für eine Ausbildung der Studierenden, die den unternehmenseigenen Ansprüchen entspricht und fördern die Studierenden ihrem Unternehmensprofil entsprechend, so dass die im Hochschulstudium erworbenen Kenntnisse der Studierenden durch praktische Kenntnisse ergänzt werden.
Mit den Studierenden, die in das Duale Studium aufgenommen worden sind, schließt der Duale Partner der BGE einen Arbeitsvertrag ab. Die Studierenden arbeiten parallel zu ihrem Studium bei der Partnerorganisation. Im Arbeitsvertrag wird die Einteilung von Arbeits- und Studienzeiten festgelegt.

15. Mustercurriculum (Pläne des Studiums)

Studienordnung Sprache Kennzeichen Anlage
Vollzeitstudium Ungarisch BNKMHK, BNKMHV Anlage 1
Fernstudium Ungarisch BLKMHK, BLKMHV Anlage 2
Fernstudium Ungarisch BTKMHV Anlage 3
Vollzeitstudium Englisch BNTVEV Anlage 4
Vollzeitstudium Deutsch BNTVDV Anlage 5

Änderungsverlauf

Nummer Beschlussnummer Art der Einführung Geltung Absatz Inhalt der Änderung
1 2017/18.  (VI  29) 111. sofort Ab dem Studienjahr 2018/2019 15 Änderung des Mustercurriculums wie in folgender Tabelle

 

Fächercode Fachbezeichnung Änderung Geltung
PRNT0BB06 Projekt- und Qualitätsmanagement wurde vom 5. Semester ins 4. Semester verlegt und in den Anmerkungen erscheint folgender Text: „Das Fach kann an der Fakultät für Handel, Gastronomie und Fremdenverkehr im Wintersemester aufgenommen werden, empfohlener Zeitpunkt im Studienplan: 5. Semester. sofort
SZNG0BA06 Dienstleistungen und B2B-Marketing wurde vom 4. Semester ins 5. Semester verlegt sofort
ERNT0BA03 Wertmanagement Neue Bezeichnung des Fachs: „Marketingorientierte Analyse sofort
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